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Jammerschreck nano: Illegale GNSS-Störsender identifizieren

(Bilder: hensec)

Von Kevin Heneka, Security Consultant, hensec 


Ein Muss für die moderne Polizeiausrüstung: Der Jammerschreck nano erkennt GNSS-Jamming oder Spoofing zuverlässig. Nicht größer als ein USB-Stick leistet er wertvolle Unterstützung bei Strafverfolgung und Sicherheitsmaßnahmen. Die GNSS-/GPS-basierte Ortung gehört heute zu jedem modernen Auto, Lastwagen oder hochwertigen Fahrrad. Für die Strafverfolgung sind diese Ortungsdaten essenziell, um gestohlenes Eigentum aufzuspüren. Kriminelle wissen das. Daher aktivieren die Täter in rund 80 Prozent der Fälle von professionellem Diebstahl GNSS-/GPS-Störsender und machen das gestohlene Eigentum für Überwachungssysteme unsichtbar. 

Erkennung gestohlener Fahrzeuge

Der Jammerschreck nano erkennt Störungen im GPS-L1 Band. Sobald Interferenzen auftreten, sendet er einen Alarm in Form von Ton, Vibration oder LED-Anzeige. Befindet sich ein kleiner Kfz-Jammer in einem Fahrzeug, so kann der Jammerschreck nano ihn bereits in einer Entfernung von 50 bis 70 Metern detektieren. Auf freiem Feld erhöht sich die Erkennungsdistanz auf 200 Meter.  Behörden können so schnell ermitteln, wo illegale Störsender aktiv sind und die Situation gezielt überprüfen. 

Vor die Lage kommen: Sicherheit für sensible Fracht

Auch bei Raubüberfällen, beispielsweise auf Werttransporte, kommen GNSS-Störsender zum Einsatz. In vielen Fällen wird der Jammer schon vor dem Übergriff aktiviert. Der Jammerschreck nano kann das Sicherheitspersonal warnen, indem er einen Alarm aussendet, sobald ein Jammer in der Nähe wahrgenommen wird. So können präventive Maßnahmen ergriffen werden, wie beispielsweise die Alarmierung von Kollegen, oder eine Routenänderung, noch bevor die GPS-Ortung komplett unterbrochen wird.

Für Streifendienst und Langzeitüberwachung

Dank seiner ultrakompakten Abmessungen (113 x 31 x 15 mm) und seinem geringen Gewicht (50 Gramm) eignet sich der Jammerschreck nano perfekt für den unauffälligen Einsatz auf Streife, entweder in der Tasche oder am Armaturenbrett. Der Akku hält im Detektionsmodus einen ganzen Monat. 

Im Logging-Modus ist ein unterbrechungsfreier Betrieb über 3 Monate möglich. Damit lassen sich GNSS-Störereignisse über einen längeren Zeitraum aufzeichnen, was besonders wertvoll für die Beweisführung oder für forensische Analysen ist.

Neben der portablen Version ist ebenso eine stationäre Version zur autarken Montage an Masten oder Brücken erhältlich. 

Smartphone- und Cloud-Anbindung: Noch mehr Details

Zur weiteren Analyse lässt sich der Jammerschreck nano per USB-C mit dem Smartphone verbinden. Die Android-App zeigt die Signal-to-Noise-Ratio (SNR) an und ermöglicht somit eine Abschätzung der Entfernung zum Jammer.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Jammerschreck nano in eine Cloud zu integrieren. Dadurch ist es in Kombination mit anderen Geräten möglich, die Daten zentral auszuwerten und ein detaillierteres Lagebild zu erhalten sowie Störquellen in Echtzeit zu lokalisieren.

Funktionsprüfung von Jammern

Auch die Funktion eigener Störsender lässt sich mit dem Jammerschreck nano zuverlässig überprüfen. Unabhängig vom operativen Betrieb können damit Anti-Drohnen-Jammer getestet werden.

Fazit

Der Jammerschreck nano entdeckt illegale GNSS-Störsender unauffällig und zuverlässig. Damit bietet er Sicherheitsbehörden eine wertvolle Unterstützung.

 

Kontakt zum ­Unternehmen

hensec

Luisenstr. 56

76689 Karlsdorf-Neuthard

www.hensec.com


Jammerschreck – 

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