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Arbeitschutz Einführung 2014

Bild: W. L. Gore

 

Sicherheit und Gesundheit 

Schon immer stellen Sicherheit und Gesundheit als Grundlage der Arbeitsbedingungen für die Bediensteten der Polizei einen Schwerpunkt der gewerkschaftlichen Arbeit der GdP dar. 
Nach §1 Abs. 1 ArbSchG dient das Arbeitsschutzgesetz dazu, „Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern.“ 
Während unter dem Begriff der „Sicherheit“ der Schutz vor Arbeitsunfällen zu verstehen ist, bezieht sich der „Gesundheitsschutz“ auf arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren. Es ist von einem weiten Gesundheitsbegriff auszugehen, der nicht nur die körperliche Integrität, sondern auch die psychische (seelische) Gesundheit der Beschäftigten beinhaltet. 


Auch in dieser Ausgabe der POLIZEIPRAXIS bilden die Beiträge zu diesem Thema die vielfältigen Bereiche ab, in denen der Arbeitsschutz im wahrsten Sinne des Wortes zum Tragen kommt.

 

Ob es die neuentwickelte Helm-Masken- Kombination oder die besonderen Sicherheitsmerkmale der Dienstwaffe sind. Sie stehen beispielhaft für alle Bereiche in denen die Sicherheit und Gesundheit im Dienst ein besonders schützenswertes Gut sind.

 
Arbeitsschutz ist aber auch keine statische Aufgabe sondern ein äußerst dynamischer, ständig fortschreitender Prozess. Gerade die technologischen Fortschritte in vielen Bereichen der Materialforschung stellen heute eine Vielzahl von äußerst robusten und widerstandsfähigen Werkstoffen zur Verfügung, die es ermöglichen, z. B. einen Leitstellenstuhl mit einem Bezug auszustatten, der auch nach längerem Einsatz im Schichtdienst keine verschlissenen Seitenpolster hat und dessen Mechanik ebenfalls einem entsprechenden Einsatzmarathon standhält. 
Das gleiche gilt für auch für die Dienstbekleidung. Auch hier konnte die Polizei im Rahmen der Umstellung auf die neue Uniform von den Entwicklungen bei Funktionskleidung profitieren.

 

Arbeitsplatz Funkstreifenwagen

Ein weiterer Bereich des täglichen Einsatzes stellen die Funkstreifenwagen dar. Auch hier hat in den vergangenen Jahren ein Entwicklungsprozess stattgefunden, der neben ergonomischen Verbesserungen vor allen eine zunehmende Vernetzung der unterschiedlichen, elektronischen Komponenten beinhaltet und somit diesen komplexen Arbeitsplatz in der Bedienung weiter optimiert. Unter dem Be¬griff „interaktiver Funkstreifenwagen“ sind in verschiedenen Bundesländern bereits die ersten umgerüsteten Fahrzeuge im Einsatz.

Wie zuvor gesagt: es ist ein dynamischer Prozess und auch hier gilt, dass sich jeden Tag aufs Neue die Einsatzmittel bewähren müssen und deren Funktionalität auch unter den Gesichtspunkten der Arbeitssicherheit zu hinterfragen ist. 
Dies stellt sowohl den Dienstherren wie auch die GdP als größte deutsche Interessenvertretung der Polizeibediensteten vor die Herausforderung, die in Gebrauch befindliche Ausstattung kritisch zu hinterfragen und im Falle von Missständen auf eine optimale, praxistaugliche Alternative umzustellen, bzw. diese Optimierung einzufordern. So wurde die neue Uniform unter Mitwirkung der GdP wesentlich verbessert. R. K.

 

Schwarzes Brett

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