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Zeitgemäße Bekleidungskonzepte für die Polizei

Bild: W. L. Gore

Bilder: W. L. Gore

 

Die Beschaffung von Bekleidung für Polizeieinheiten ist heute geprägt von funktionellen Anforderungen, ökonomischen Rahmenbe­dingungen und veränderten Trägererwartungen. Alle diese Parameter in Einklang zu bringen, gelingt erfahrungsgemäß am besten durch flexible und modulare Bekleidungskonzepte. Wie diese aussehen kön­nen, stellt der Technologiespezialist Gore vor. 

Ausgangspunkt für die neuen Bekleidungskonzepte sind drei „klimatisch-physiologi­sche“ Einsatzbedingungen, denen unifor­mierte Polizisten speziell im Streifen- und Wachdienst im Alltag ausgesetzt sind: „kalte Umgebung und/oder niedrige Aktivität“, „warme Umgebung und/oder hö­here Aktivität“ sowie „Tätigkeit in feuchter/ regnerischer Umgebung“. Diese Szenarien erfordern unterschiedliche physikalisch-technische Bekleidungseigenschaften, die sich in den von Gore beispielhaft entwickel­ten Bekleidungskonzepten spiegeln. Ziel ist dabei nicht eine Uniform von der Stange: vielmehr soll gezeigt werden, welche Bekleidungselemente und Funktionstextilien bei welchem der jeweils oben genannten Szenarien den individuellen Tragekomfort für den Polizisten optimieren. 

Alle Bekleidungskonzepte vereinen dau­erhafte Wasserdichtigkeit, hohe Atmungsaktivität, Winddichtigkeit und eine lange Strapazierfähigkeit mit zusätzlichen neuen funktionellen Eigenschaften. 

 

Gewichtsersparnis bis 20% 

So ermöglicht beispielsweise die Gore Mi­cro Grid Backer Technologie eine deutliche Komfortverbesserung einer Einsatzjacke, indem als Abseite eines GORE-TEX® 3-La­gen Laminats ein offenes Polyamidgewebe verwendet wird. Dieses verbindet eine hohe Abriebfestigkeit mit niedrigem Reibungswi­derstand, wodurch die Jackeninnenseite Beanspruchungen – etwa durch Klettbänder – besser standhält. Das gute Gleitverhalten der Abseite über darunter liegende Kleidungsschichten macht außerdem das Anziehen der Jacke leichter und lässt die Bewegungsabläufe des Trägers geschmei­diger und bequemer werden. Gleichzeitig sinkt das Gewicht der Jacke um bis zu 20 %

Eine weitere Optimierung des Komforts der Bekleidung steckt in GORE-SEAM®-Tapes: Die Breite dieser Nahtversiegelungsbänder wurde hier von 22 auf nur 13 mm reduziert. Dies zahlt sich optisch aus und verringert automatisch die nicht atmungsaktive Versiegelungsfläche um annähernd zwei DIN A4 Seiten.

 

Eine besonders interessante Neuheit der vorgestellten Konzepte ist die Verwendung von Funktionslaminaten mit Stretcheigenschaften - allen voran die GORE-TEX® 2L Stretch und WINDSTOPPER® 3L Softshell Stretch Laminate. Mit einem dauerhaften Dehnungsvermögen von bis zu 20% in „Schussrichtung“ (2-Wege-Stretch) und einem Rückstellvermögen von mehr als 95% eröffnen diese Laminate eine erheblich gesteigerte Bewegungsfreiheit. Gerade körpernah geschnittene Bekleidung profitiert davon. Sie wird bequemer ohne Abstriche bei der Funktionalität. 

Mit den Kernelementen Wetterschutzparka, Kurzjacke, Hose sowie Diensthemden (Lang- und Kurzarm) steht der Polizei ein Baukasten für die wesentlichen Witterungsbedingungen in Deutschland zur Verfügung, der über die entscheidenden Technologien verfügt, die verantwortlich sind für eine optimale Kombination aus Wetterschutz und Tragekomfort. R. K.

 

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