Sichere Lösungen – Stärkere Gemeinden
Dieser Artikel beleuchtet die neuesten Innovationen im Bereich elektronische Überwachung (EM) – mit besonderem Fokus auf modernste GPS-Geräte und Apps zum Opferschutz – und zeigt, warum diese Technologien für eine zeitgemäße Strafverfolgung unverzichtbar sind.
Ausgangslage
In einer Welt, die sich durch rasanten technologischen Fortschritt verändert, entwickelt sich auch die Strafjustiz kontinuierlich weiter. An vorderster Front steht die EM – eine Schlüsseltechnologie, die öffentliche Sicherheit erhöht, Opfer schützt, Straftäter wirksam resozialisiert und gleichzeitig Ressourcen im Strafvollzug optimiert.
Bisher wird EM-Technologie in Deutschland nur punktuell eingesetzt. Doch neue Gesetzesinitiativen – wie das Gewaltschutzgesetz und Gewalthilfegesetz – schaffen klare Rahmenbedingungen: Deutschland muss den Einsatz von EM ausbauen, um gefährdete Personen – insbesondere Opfer häuslicher Gewalt – effektiver zu schützen.
Entscheidend ist dabei, dass die eingesetzten EM-Technologien den höchsten deutschen Standards in Sachen Sicherheit, Systemzuverlässigkeit, Opferschutz und Datenschutz entsprechen. Ein verfügbares GPS-Überwachungssystem wird von GEOSATIS, einem Schweizer Unternehmen für elektronische Überwachung, angeboten. Das System umfasst das sicherste GPS-Gerät für Straftäter und eine mobile App für Opfer häuslicher Gewalt.
GPS-Überwachung – Unübertroffene Produktmerkmale und bahnbrechende Vorteile
Das GPS-Gerät ODIN-i von GEOSATIS bietet branchenführende Manipulationssicherheit, beeindruckende Batterielaufzeit und multimodale Ortung. Gleichzeitig informiert die Victim App Betroffene durch Echtzeit-Annäherungsalarme, sobald eine mobile Gefahrenzone verletzt wird. Diese Produkte werden durch die leistungsstarke Überwachungssoftwareplattform GMS ergänzt, die eine reaktive Überwachung, verwertbare Informationen und maximale Flexibilität im Einsatz garantiert.
ODIN-i
Das Herzstück moderner elektronischer Überwachung sind Geräte, die Präzision, Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit vereinen. Das GPS-Gerät ODIN-i verkörpert diese Werte und liefert eine sichere, zuverlässige, komfortable und zugleich kosteneffiziente Lösung für die elektronische Überwachung.
Sicheres Design und Manipulationssicherheit
ODIN-i überzeugt durch ein manipulationssicheres Design der Fußfessel ohne Halteband, ergänzt durch doppelte Glasfaseroptik und hochgradige Verschlüsselungsprotokolle. Es ist extrem widerstandsfähig gegen Manipulation, Durchtrennen und unbefugtes Entfernen. Eine hochentwickelte Multisensor-Erkennung löst im Ernstfall sofort Alarm aus.
Multimodales Tracking
Für maximale Standortgenauigkeit nutzt ODIN-i mehrere globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) – darunter GPS, Galileo, GLONASS und BeiDou. Dieser Multi-Konstellationsansatz sorgt für eine verlässliche und präzise GNSS-Ortung in Echtzeit. Zusätzlich werden WiFi, Mobilfunknetze und Funkfrequenzsender (mit Beacon) einbezogen, um umfassende Standortinformationen zu liefern.
Betriebliche Effizienz
ODIN-i ist auf höchste Sicherheit ausgelegt, aber bewusst einfach in der Handhabung. Es entlastet das Aufsichtspersonal, steigert deren Effizienz und erhält gleichzeitig die Lebensqualität der überwachten Personen, indem unnötige Fehlalarme vermieden werden.
- Schnelle Installation/Entfernung: Die Installation und sichere Entfernung dauert weniger als 20 Sekunden und erfolgt mithilfe eines verschlüsselten physischen Öffnungsgeräts oder eines Fernöffnungsbefehls aus der Überwachungssoftware (GMS)
- Fernöffnung und Zwei-Faktor-Authentifizierung: Für mehr Sicherheit und Flexibilität im Betrieb unterstützt das Gerät die Fernentriegelung über die GEOSATIS Überwachungssoftware (GMS). Es bietet außerdem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Öffnen, sodass nur autorisiertes Personal das Gerät entfernen kann. Der ODIN-i ist das einzige Gerät, das über einen sicheren Schlüssel (kein Werkzeug) verfügt, damit das Aufsichtspersonal weiß, wann und wie das Gerät entfernt wurde.
- Lange Batterielaufzeit: Über 4 Tage Batterielaufzeit unter normalen Bedingungen – weniger Ladevorgänge und weniger Batteriealarme.
- Flexible Lademöglichkeiten: mobil oder kabelgebunden, für einfaches Aufladen vor Ort.
Ein Beispielfall
Die ferngesteuerte Öffnungsfunktion von ODIN-i hat sich in der Praxis sowohl für Straftäter als auch für das Aufsichtspersonal als besonders wertvoll erwiesen.
Im Sommer 2024 kam es bei einer schwangeren Straftäterin, die im Rahmen ihrer GPS-Strafmaßnahme ODIN-i trug, zu Komplikationen. Das Aufsichtspersonal erhielt einen Anruf, dass sie auf dem Weg ins Krankenhaus sei, das für sie eine 45-minütige Autofahrt entfernt lag. Das Aufsichtspersonal hielt die Frau am Telefon, bis sie in der Notaufnahme war, erklärte dem Krankenhauspersonal den einfachen Entfernungsprozess und öffnete das Gerät per Fernbefehl. Nach einer kurzen Erläuterung des einfachen Entfernungsvorgangs meldete sich das Aufsichtspersonal bei der GEOSATIS-Überwachungssoftware an und sendete einen „Öffnen“-Befehl an das Gerät. Das Gerät wurde entsperrt und vom Krankenhauspersonal von der Frau entfernt, die anschließend zur Notfall-Kaiserschnittoperation gebracht wurde. Nach der Operation wies das Aufsichtspersonal den Krankenhausleiter an, wie die ODIN-i-Fußfessel für den Rest ihres Krankenhausaufenthalts wieder am Bein der Straftäterin anzubringen sei. Anschließend wurden Mutter und Tochter aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen, wo ihre GPS-Überwachung fortgesetzt wurde.
Bei der elektronischen Überwachungstechnologie geht es nicht mehr nur um die Einhaltung der Vorschriften durch den Täter, sondern auch um den Schutz der Opfer. Opferorientierte Produkte senken die Wiederholungsrate von Gewalttaten, unterstützen die Strafverfolgung und geben Betroffenen Sicherheit zurück. Im Zuge der Modernisierung ihrer Justizsysteme ist die Integration von EM-Lösungen für Opfer nicht nur eine technologische Entscheidung, sondern eine moralische Verantwortung.
Victim App (VAP)
Die Victim App von GEOSATIS ist die ideale Ergänzung zu ODIN-i und fungiert als Frühwarnsystem für Opfer häuslicher Gewalt und anderer schwerer Straftaten. Sie erfasst Standortdaten und übermittelt diese an das GEOSATIS-Überwachungssystem (GMS), um den Standort des Opfers mit dem Standort der zugehörigen Täter (die ODIN-i tragen) zu vergleichen.
Victim App Features
Mobile „Annäherungszone“
Diese wird erstellt und mit der App innerhalb der GMS verknüpft. Beim Eindringen des Täters in diese Zone wird ein Alarm beim Opfer (akustisch, Vibration, optisch) und im Überwachungssystem ausgelöst.
Notruftaste
Drückt das Opfer diese Taste, wird automatisch eine vorab festgelegte Notrufnummer gewählt.
Alarmbenachrichtigungen
Wenn ein Alarm ausgelöst wird, gibt die App einen akustischen Alarm aus, lässt das Telefon vibrieren und zeigt eine visuelle Alarmbenachrichtigung auf dem Startbildschirm der App an.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis
Für Opfer häuslicher Gewalt ist Stalking ein häufiges und gefährliches Phänomen. Ein konkreter Beispielsfall hierfür ereignete sich bei einem Opfer, das die GEOSATIS Victim App in Verbindung mit einem ODIN-i GPS-Gerät des Täters nutzte. Der Täter wusste, wo seine getrenntlebende Partnerin wohnte, arbeitete und wo ihre Eltern wohnten; er wurde jedoch vom Gericht angewiesen, sich von diesen Orten fernzuhalten, und das Aufsichtspersonal richtete für jeden Ort „Sperrzonen“ ein. Laut GPS-Ortung wartete der Täter mehrere Straßen von ihrem Haus entfernt, um zu sehen, wann sie vorbeifuhr. Er hatte die Sperrzone um ihr Haus nicht verletzt, aber glücklicherweise löste die mobile Annäherungszone der Opfer-App einen Alarm aus, als sie vorbeifuhr. Er tat dasselbe in der Autowerkstatt ihrer Arbeit – auch dies war technisch gesehen kein Verstoß gegen die Sperrzone. Hätte das Opfer nicht die Victim App und deren mobile Annäherungsfunktion gehabt, wäre dies möglicherweise unbemerkt geblieben. Nach zwei Tagen dieses Verhaltens entschied sich das Opfer, nicht nach Hause zurückzukehren, sondern direkt von der Arbeit zu einem Freund zu gehen. An diesem Abend wartete der Täter in einem Waldstück in der Nähe ihres Hauses. Als sie nicht zurückkam, brach er in das Haus ein, fütterte ihre Katze und hinterließ eine Nachricht an ihrem Bett, mit einer Kugel in der Mitte des Blattes. Er schrieb in seiner Nachricht, dass er mit ihr reden wolle, dass sie sich mehr um ihre Katze kümmern müsse und dass die Kugel speziell für sie bestimmt gewesen sei. Diese Frau verdankt der Victim App ihr Leben. Bei dieser gefährdeten Bevölkerungsgruppe ist es wichtig, über mehrere Überwachungsebenen zu verfügen, die Alarme auslösen können.
Überwachungssoftware (GMS)
Die cloudbasierte Software GEOSATIS bietet ein umfassendes Toolset zur Überwachung von Straftäterfällen und ermöglicht die Verwaltung aller GEOSATIS-Produkte, einschließlich ODIN-i und VAP.
Zu den Funktionen dieser Software gehören Echtzeit-Verfolgung, „Verfolgungsmodus“ und chronologische Verfolgung über Google Maps® und OpenStreetMap, anpassbare ODIN-i-Einstellungen und Fernbefehle (Öffnen, Vibrieren, Audio), anpassbare Ein-/Aussperrzonen und Zeitpläne, Alarmverwaltung und Benachrichtigungen sowie Berichte.
Schlussfolgerung
Die Einführung fortschrittlicher EM-Technologien in Deutschland – kombiniert mit opferorientierten Lösungen wie ODIN-i und der Victim App von GEOSATIS – ist ein entscheidender Schritt zu mehr Sicherheit in unseren Gemeinden. Die Verbindung aus präziser Täterüberwachung, sofortiger Opferwarnung und leistungsstarker Software macht EM zu weit mehr als einem Kontrollinstrument: Die Zukunft der Prävention häuslicher Gewalt liegt in diesen integrierten, proaktiven Lösungen, die Opfer ebenso wirksam schützen wie sie Täter überwachen.








